Posts mit dem Label Holocaust-Leugnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Holocaust-Leugnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Die Pius-"Brüder" schmeissen den Holocaust-Leugner Williamson raus


Aber der eigentliche Skandal ist die Begründung

Ja Servus,

manchmal ist es schon erstaunlich, wie deutlich man Position beziehen kann. Nicht nur, indem man etwas sagt oder etwas kommuniziert - sondern auch, indem man genau das NICHT tut. Was NICHT gesagt oder geschrieben wird, ist manchmal aussagekräftiger als das, was man hören oder lesen kann.

Nun hat also die wunderbar christliche (Achtung, Ironie!) Kirchenrevisionisten- "Bruderschaft" St. Pius X. den unsäglichen Holocaustleugner Richard Williamson rausgeworfen. "Na endlich!" möchte man ausrufen.

Aber was steht da in der offiziellen Begründung geschrieben?

"...S.E. Bischof Richard Williamson hat sich seit mehreren Jahren von der Führung und Leitung der Priesterbruderschaft entfernt und sich geweigert, den Respekt und den Gehorsam zu bezeigen, den er seinen rechtmäßigen Oberen schuldet."


Klick: Originalgröße

Das schlägt ja wohl dem Faß den Boden aus der Gesichtskrone! Kein Wort von seiner Holocaust-Leugnung und / oder -Relativierung, kein Wort zu seiner Position Frauen gegenüber ... wir hatten das alles schon mal dargelegt. 

Neeeiiinnn...man schmeißt ihn raus, weil er ungehorsam ist. UNGEHORSAM! Und weil er seinen "rechtmäßigen" Oberen Respekt schuldet.

Wegen seiner Holocaustleugnungen hatte man ihn ja nur "seiner Ämter enthoben". Das reichte ja offenbar nicht für einen Rausschmiß. Auch nicht, daß er seine Tiraden gegen Juden, Muslime und Schwule bereits seit 1989 vom Stapel läßt. Jetzt ist aber 2012. Dachten wir.

Was....also...WAS sagt das über die Pius-Brüder aus? Die keine Gelegenheit auslassen, ihre judenfeindliche Position zu zeigen? So, wie der Deutsche Sektionsboss Schmidberger, der die Juden noch 2008 in einem Rundbrief als "Gottesmörder" bezeichnete. Auch rein theologisch schon völlig blöde, schließlich basiert der christliche Glaube auf der Auferstehung. Und wer aufersteht, muß schließlich vorher irgendwie sterben, oder? Also ohne "Gottesmord" auch keine Christenheit...oder?!?

Und DIE will Papst Benedikt XVI. alias Prof. Josef Ratzinger in den "Schoß der heiligen Mutter Kirche" zurückholen?

Wir senden als überzeugte Atheisten mal einen ernstgemeinten lieben Gruß an die vielen von uns wirklich geschätzten echten katholischen Seelsorger und ihre meist ehrenamtlichen Helfer "an der Front". Die sich um ihre Gemeinde nach Kräften bemühen, die die Kirchen nicht voll bekommen, und die immer weniger werden, so daß sie am Wochenende durch die Kirchen ganzer Landkreise rotieren.

SO gewinnt man keinen Nachwuchs.

Na, denn. So long.





Der Falke

P.S.: Liebe Pius-Brüder. Ihr seid doch gläubig, oder? Ein Jesus-Wort ist doch Gesetz für Euch, oder? Wir hätten da mal eines:
"Liebet Eure Feinde, und betet für die, die Euch verfolgen." Mt 5, 44
Also: dann fangt mal an damit, Eure "Feinde" zu lieben. Am besten mit den Juden, Muslimen, Frauen und Konzilsbefürwortern.


Donnerstag, 13. Oktober 2011

Von "St. Pius X." zu "St. PI"

Wird Papst Pius X. der Schutzheilige von PI?


Ja Servus,

sie haben es schon wieder getan:

auf unserem "Lieblingsblog" Politically Incorrect erschien schon wieder ein Artikel zum Thema "Pius-Bruderschaft". 

Naja: Artikel ist zuviel gesagt. Das hiesse ja, dass man sich mit einem Sujet beschäftigen würde. Das tut man aber nicht. Man beschränkt sich lediglich darauf, einen offenen Brief des deutschen Führers Distriktoberen des rückwärtsgewandten, judenfeindlichen, chauvinistischen und rechtsradikalen Altkatholikenhaufens "Pius-Bruderschaft", "Pater" Franz Schmidberger, abzudrucken.

Pater Franz Schmidberger

Und im Gegensatz zu uns schreibt man bei PI nicht umgangssprachlich inkorrekt von der "Pius-Bruderschaft", sondern man schreibt politisch vollkommen korrekt (also quasi incorrectly incorrect) den korrekten Namen der Vereinigung völlig korrekt ganz aus: "Priesterbruderschaft St. Pius X.". Applaus!

Dieser abgedruckte Brief ist an den Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, gerichtet. Und soll eine Antwort sein auf dessen Antisemitismus-Vorwürfe an die Pius-Bruderschaft - ähm, die "Priesterbruderschaft St. Pius X.", wie es politically correct heissen muss.

Auf den Inhalt des offenen Briefes, der krude genug ist, gehen wir hier gar nicht ein. Sondern darauf, 
- warum zum Teufel "Politically Incorrect", ein Blog, der als Fan-Blog von George W. Bush entstand und der heute in der Öffentlichkeit als "Sprachrohr der Islamkritik" wahrgenommen wird (ob er das auch IST, ist eine ganz andere Frage), für die als Judenfeinde bekannten Piusbrüder so nachhaltig trommelt,
- und warum es "PI" noch immer wagt, sich angesichts der vielen judenfeindlichen Aspekte, Artikel und Werbekunden, und der rechtsradikalen und faschistoiden Züge und Bezüge verschiedener Autoren sich selbst als "Israelfreundlich" zu bezeichnen,
- und warum inzwischen auf "PI" und der als judenfeindlichen und rechtsradikal bekannten Altkatholikenwebweltnetzseite "kreuz.net", für die erwiesenermassen auch NPD-Autoren schreiben und die (wie PI auch!) inzwischen im juristisch unerreichbaren Ausland gehostet wird, die thematisch gleichen Artikel erscheinen. Und zwar mehrfach.

Zum Punkt 1. Das Trommeln

PI schreibt nun schon den sechsten Artikel zum Thema "Piusbruderschaft", und immer sind sie lobhudelnd. Keiner der Artikel setzt sich kritisch mit deren klar judenfeindlichen Positionen auseinander, auch deren Frauenbild und deren quasi abwesendes Demokratieverständnis ist den selbsternannten "Schützern von Demokratie, Redefreiheit und Menschenrechten" von PI irgendeine Zeile wert.

1a. Judenfeindlichkeit
Dabei ist bekannt, dass die "Brüder" eine vom Kopf her judenfeindliche Einstellung haben. Belege: 
- Der Gründer Lefebvre schrieb 1985 an den damaligen Papst, die Feinde der Kirche seien Juden, Kommunisten und Freimaurer.
- Die belgische Webseite "Joods actueel" zitierte von der amerikanischen Webseite der "Brüder", wonach "...das internationale Judentum..." die christlich-katholische Ordnung zerstören wolle, und ausserdem sei "...das Geld, die Medien und die internationale Politik in den Händen der Juden..."
- Deutschland-Chef Schmidberger bezeichnete in einem Schreiben von 2008 die Juden als "Gottesmörder". Diese Aussage steht, auch wenn er dies später relativierte, und die heute lebenden Juden von dieser "Schuld" ausnahm (!) - wie gnädig. 
- Von dem verurteilten Holocaustleugner Williamson müssen wir wohl kaum reden...aber auch als er noch nicht von der Bruderschaft ausgeschlossen war, faselte er davon, dass die Juden das Christentum unterwandern würden, leugnete den Holocaust, bezeichnete ihn als "Erfindung der Juden" und zweifelte die Gaskammern von Auschwitz an. Und das bereits im Jahre 1989 (!).  Aber damals warf ihn niemand raus. Im Gegenteil.
Da gibts noch viel mehr, aber das ergibt doch schonmal ein klares und stringentes Bild der braunen Brüder.

1b. Das Frauenbild
Das Frauenbild der "Brüder" (nicht Schwestern!) kommt auch wunderbar deutlich in folgenden Aussagen zum Vorschein:
- Schmidberger selbst ist gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Und zwar nicht nur kirchlich, sondern auch gesellschaftlich. Wörtlich sagte er: "...[Wir brauchen]...Frauen, die Frauen sind und Frau sein wollen, das heisst Gehilfin des Mannes und Mutter der Kinder."
- Und auch Freund Williamson stösst ins gleiche Horn. Schon im Jahre 2000 verkündete er, dass "...kein Mädchen zur Universität gehen sollte...Man braucht keine Universität...[um das zu lernen, was Mädchen brauchen]...zum Beispiel Hauswirtschaft, Einrichtung und Unterhalt eines Heims, Pflege und Erziehung der Kinder, die geistige und soziale Vorbereitung auf die Ehe."
Liebe Frau Schwarzer: bevor Sie Allianzen mit der sexistischen BILD eingehen, um Vorverurteilungen für mutmassliche Vergewaltiger zu erreichen, wäre hier doch eher ein Betätigungsfeld für Sie, oder? Bevor man sich um die Rolle der Frau im Islam Sorgen macht: das hier sind keine Taliban! Das sind Kerle in "christlicher Tradition", die Frauen zu Menschen zweiter Klasse machen, Frau Schwarzer.

1c. Das Gesellschaftsbild
Und jetzt mal ganz langsam und zum Mitschreiben: die Pius-Bruderschaft lehnt ganz offiziell die allgemeine UN-Menschenrechtscharta ("Allgemeine Erklärung der Menschenrechte") ab. Sie sei die "Quelle des Atheismus". Gleichzeitig lehnt man einen laizistischen Staat ab, und fordert statt dessen eine "christliche Gesellschaftsordnung", in der die Todesstrafe gälte, und Gotteslästerung wieder ein Straftatbestand sei. 
Na sowas? Das wäre ja ein veritabler Gottesstaat! Wie im Iran!

Und DAFÜR trommelt ausgerechnet PI? 
____________

Zum Punkt 2. Die "Israelfreundlichkeit"

Ist eigentlich ein Blog, 
- der sich für diese "Bruderschaft stark macht, 
- dessen Hauptautor Stürzenberger sich bei rechtsextremen Holocaustleugnern, dem NPD-Blatt "Deutsche Stimme" und Geschichtsrevisionisten bedient (so dass man sich fragt, was der den ganzen Tag liest, dass er diese Dinge überhaupt parat hat!),
- dessen Hauptautor "kewil" Juden die Fähigkeit abspricht, Staatsbürger eines anderen Landes als Israel zu sein
- der regelmässig den Zentralrat der Juden attackiert
- der Werbung schaltet, die direkt zu "14 words", "aryan nation" und der "Überlegenheit der weissen Rasse" führt
 noch "israelfreundlich"?

WOHL KAUM!

Edit: der monatelang vorhandene Link des Werbebanners zur rechtsextremen "Antenne der Freiheit" ist seit zwei Tagen plötzlich verschwunden. Naja: wir haben ja oft genug drauf hingewiesen.


Banner der rechtsradikalen Webseite "Antenne der Freiheit", 
mit dem auf "PI" monatelang geworben wurde.
____________

Zum Punkt 3. Die Parallelen zu "kreuz.net"

Für den noch weiter rechts als "die Brüder" stehenden Blog "kreuz.net" schreiben NPD-Mitglieder und noch schlimmere Zeitgenossen. Zum Beispiel:

- Hitler-Verehrer und Judenhasser Gregor Heller
- Dirk Zimmermann, Neo-Nazi und Holocaustleugner aus Heilbronn
- Bernhard Paul Becker, Neo-Nazi aus Jena, verurteilt wg. Volksverhetzung
- Peer Knörich, Holocaustleugner
- Jürgen Graf, Holocaustleugner, nach Moskau geflohen
- Regina Wilden von Pro Köln
- Martin Humer, Holocaustleugner (vor kurzem verstorben)
- und so weiter und so fort...

Wie kann es dann sein, dass sowohl PI als auch kreuz.net fast zeitgleich Artikel fast deckungsgleichen Inhaltes bringen? Und es in beiden um die Piusbrüder geht?

Beispiel 1
Kreuz.net: http://www.kreuz.net/article.14017.html
PI: http://www.pi-news.net/2011/10/piusbruder-weisen-graumann-vorwurfe-zuruck/

Beispiel 2
Kreuz.net: http://www.kreuz.net/article.13774.html
PI: http://www.pi-news.net/2011/08/kampf-gegen-piusbruder-schule-immer-grotesker/
____________

Und obwohl es schon schlimm genug ist, für die Piusbrüder in ihrer ganzen widerwärtigen Grundeinstellung zu trommeln: fast noch schlimmer ist es, sich als Plattform für deren Positionen redaktionell absolut unkommentiert zur Verfügung zu stellen. Wie mit diesem unsäglichen Schmidberger-Brief.
____________

Epilog:
Komme mir noch einer damit, es ginge bei PI um Islamkritik, um die Wahrung der Demokratie und um "Freiheit". 

Blödsinn! 

Es geht um
- Fundamentalkatholizismus, oftmals noch konservativer als Ratzinger
- Die "genetische Reinheit" des Deutschen Volkes (was auch immer das ist), und damit Rassismus durch die Hintertür. Gegen ALLE Ausländer, zumindest die mit dunklen Augen, gegen Muslime, und ... auch gegen Juden als religiöse Gruppe.
- Unterdrückung der Frau (Frau Schwarzer und Frau Röhl: es ist Zeit, sich von PI zu distanzieren!)
- gesellschaftlicher nationalkonservativer Roll-Back
- wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Libertarismus am Rande der Anarchie


Und die intellektuellen Vorturner einer wie auch immer gearteten Islamkritik, wie Günter WallraffRalph Giordano oder auch Henryk M. Broder, und in ihrem Windschatten veritable Journalisten, Kabarettisten und Politiker wie Bettina Röhl, Vince Ebert und Vera Lengsfeld, lassen sich vor einen Karren spannen, dem sie vor kurzem oftmals noch selbst die Pferde geklaut haben. Hirnrissig!

Ganz ehrlich:
Da ist mir ein Udo Pastörs lieber als diese PI-Macher vom Schlage eines kewil, Stürzenberger oder Herre. Der Pastörs ist ein offener Rassist und ein Anti-Demokrat, mit Ecken und Kanten. Mit dem kann man sich wenigstens auseinandersetzen.

Aber diese PI-Verbrecher
- setzen sich frech eine demokratische Maske auf,
- bedienen längst überholte Vorurteile,
- tragen Feigenblätter wie ihre plakative Israelfreundlichkeit vor sich her und
- reiben sich die freiheitliche Vaseline auf die Haut, um immer glitschig wie ein Aal alle argumentativen Klippen umschiffen zu können.

Und beschimpfen ihre Gegner als das, was sie am Ende selbst sind: 
- Chauvinisten
- Faschisten
- Rassisten
- Anarchisten
Und ihre demokratische Tarnkappe funktioniert so gut, dass selbst der Verfassungsschutz sich blenden liess. Hoffentlich ändert sich das bald: unsere Informationen gehen immer in Kopie an mit uns in Verbindung stehende MdB und MdL.

So long

Der Falke




P.S.: Uns wurde vor kurzem vorgeworfen, wir wären von "Stasi" und "Tscheka" gesteuert. Mal ganz abgesehen davon, dass es diese Organisationen gar nicht mehr gibt:
Wenn es so wäre, würde das irgendetwas an dem, was Stürzenberger, kewil, Schmidberger oder Williamson äusserten und / oder schrieben, ändern?

Genau: Nö!

Samstag, 8. Oktober 2011

Wie blöde Neo-Nazis sind


"Die Regeln gelten für andere, nur nie für uns"


Ja Servus,

nachdem es derzeit auf unseren "Lieblingsblog" PI-news.net (verdientermassen) von allen Seiten einprasselt, packt uns ja fast das Mitleid. Da wir aber konsequent sind -was anderes fruchtet ja nix in der "Erziehung" der politisch inkompetenten - machen wir trotzdem weiter.

Die klar braun-rechten Bezüge, die von PI-Autoren, Kommentatoren und Werbekunden immer wieder verwendet werden, waren schon öfter Thema bei uns, und auch beim Politblogger. Unter anderem bezog sich PI-Autor Michael Stürzenberger damals direkt auf den Blog "Der Nonkonformist", quasi als Referenz. Und was da so alles geschrieben wird, spottet jeder Beschreibung, und reicht von der direkten Holocaustleugnung ("Nonkonformist"-Autor Winkler wurde deswegen rechtskräftig verurteilt) bis hin zum Rassismus und zur Judenfeindlichkeit.


Der sympathische Herr Winkler: blond und blauäugig , der Mann Ihres Vertrauens.
Ausserdem hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder und flink wie...wie...Herr Göring.

Darauf wollen wir hier aber gar nicht eingehen. Denn auch ohne einen der Artikel zu lesen -was wir eigentlich niemandem zumuten wollen und auch selbst ungern tun, es sei denn, wir wollen mal wieder lachen- kommt man schon bei Betrachten der Homepage Heimseite nicht umhin, sich am Kopf zu kratzen und sich zu fragen, um wieviel hundert WinklerWinkelgrade bei diesen Leuten das menschliche Denken eigentlich verdreht ist.

Denn ganz oben auf der "Nonkonformist"-Seite prangt ein "digitales Hausverbot". Okay, hier die Wiederholung: da prangt ein "digitales Hausverbot"! Und zwar für alle Einwohner der "BR Deutschland". Ja klar, schwer zu glauben, daher hier das entsprechende Bild.


Wir haben beim Nonkonformisten Hausverbot. Sie übrigens auch!

Das ist ein derartiger Schwachsinn, das kann nicht unkommentiert bleiben. Versuchen wir es einfach mal mit Logik: 

Unseren Informationen nach wohnt der führende Nonkonformist-Autor Michael Winkler in Würzburg. Und aus gut informierten Kreisen wurde uns zugetragen, dass Würzburg in Bayern liegt. Und Bayern (noch?) zum Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland gehört. Mithin ein Würzburger also auch Bürger der Bundesrepublik Deutschland ist.

- Wenn dieses "digitale Hausverbot" wie oben erwähnt aber für "Bürger der Bundesrepublik Deutschland" gilt, dann gilt das doch auch für Herrn Winkler, oder? Oder darf der nette Herr Winkler, der u. a. das Tagebuch der Anne Frank als "Fälschung" bezeichnete, auf diesem Blog zwar schreiben...seine eigenen Beiträge aber aufgrund des Hausverbots nicht lesen?

- Oder ist dieser auf deutsch (!!) geschriebene Blog etwa nur für Ausländer gedacht? Ähm...also Leute, die NICHT Bürger der BR Deutschland sind? Zum Beispiel...sagen wir...Nigerianer? Oder Australier? Oder...Iren? Oder Kanadier? Oder was?

- Oder ist das anders zu verstehen, und Herr Winkler, der auch wegen Volksverhetzung vorbestraft ist und sich selbst als "Monarchisten" (!!) bezeichnet, betrachtet sich gar nicht als "Bürger der BR Deutschland"? 
Ist er vielleicht einer von denen, die glauben, die "BR Deutschland" wäre gar kein Staat, wie etwa die Schwachmaten der verschiedenen "Reichstheoretiker", die dann als "Aussenminister" oder gar als "Reichspräsident" auftreten (drunter gehts ja wohl nicht)?

Amtsausweis der "Aussenministerin des Deutschen Reiches" Tina Wendt
Tip an Frau Wendt: Wer das "Deutsche Reich" nach aussen vertritt, sollte vielleicht auch Deutsch können. 
Es heisst nämlich "Dienstrang" und nicht "Diensrang".

WENN dem aber so wäre: WARUM bezieht man sich dann in diesem "digitalen Hausverbot" haufenweise auf Urteile von DEUTSCHEN (!!) Gerichten, deren Legitimation man dann doch ablehnen müsste?!?
Man akzeptiert sie, weil sie in ihrem Sinne sind...aber wenn die gleichen Gerichte sie wegen Volksverhetzung verurteilen, wollen sie ausserhalb des Gesetzes stehen?

"Wir machen uns die Welt...widde widde wie...."

Also bitte...wer will so was ernstnehmen, wenn die schon an den einfachsten logischen Hürden scheitern und schon bei den Grundlagen Widersprüche produzieren?? Un noch nichma doitsch können?

Wir vermuten -wie so oft bei derart kranken Argumentations-Attrappen- klinische Gründe.

So long

Der Falke





PS.: Wir haben Selbstanzeige eingereicht bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf wegen "digitalen Hausfriedensbruchs". Wir erwarten unsere Festnahme.




Freitag, 9. September 2011

Wolfgang Wippermann: ein Historiker hebt ab


Ja Servus,

ein sehr aufschlussreiches Interview führt der SPD-Politiker und Rechtsextremismus-Experte Matthias Brodkorb mit dem Historiker Wolfgang Wippermann in der ZEIT. Provokante Überschrift: 

"Die Singularität von Auschwitz ist ein unhaltbares Dogma".

Da schauten wir natürlich hin. Es juckte uns beim Lesen zunehmend in den Federn, und wir fragten uns: ist es nicht immer wieder erstaunlich, dem Effekt, vor lauter Bäumen den Wald nicht zu sehen, zuzuschauen?


Wolfgang Wippermann

Auschwitz und damit der Holocaust an den europäischen Juden soll nicht singulär sein, weil die Nazis auch die Roma ausrotten wollten, und es woanders auch Genozide gab? Wie kann ein Historiker zu so einem Schluss kommen?

Was ist das für eine Begründung? Und: wo führt das hin? Schauen wir uns doch mal die Auswirkungen an:

Wenn der Holocaust nicht mehr singulär ist, dann können wir uns auch vom Begriff "Holocaust-Relativierung" verabschieden. Dann lassen wir zu, dass man die Fast-Ausrottung der US-Indianer, das Vorgehen gegen die Aborigines, den Genozid an den Armeniern oder Stalins Säuberungsaktionen "dagegenrechnen" kann.

Dann wird es uns auch irgendwann nicht mehr, wie heute noch, stören, dass die Rechten die Opfer des "Bombencaust" (Nazi-Deutsch für den Luftangriff auf Dresden) lauter beklagen als die Opfer des Holocaust. Oder fundamentale Christen in der Abtreibungsdebatte vom "Babycaust" sprechen. Oder die unsäglichen Autoren des islamophoben Hetzblogs "Politically Incorrect" den Islam mit dem Nazismus gleichsetzen (und damit den Nazismus VERHARMLOSEN), wie sie es gern mit Begriffen wie "Islamnazi" tun.

Und wenn die Relativierung und damit Verharmlosung dann Eingang in den Sprachgebrauch gefunden hat, dann können wir die Holocaustleugnung auch gleich als Straftatbestand aus dem StGB entfernen, und David Irvings Einreiseverbot aufheben.

Natürlich geht es hier nicht darum, mit geschichtlichen Dogmen (NPD-Deutsch: "Denkverbote") eine NS-Wiederbetätigung zu erschweren. Aber wir müssen sie auch nicht künstlich erleichtern.

Die NS-Verbrechen und damit auch Auschwitz sind deshalb singulär, weil es zuvor und -hoffentlich- danach nie einen Staat gab, zu dessen staatsbildenden Maximen es gehörte, Menschen in "lebenswert" und "lebensunwert" einzuteilen (oder zB Juden das Menschsein komplett abzusprechen), und die "Lebensunwerten" behördlich geregelt, staatlich organisiert und industriell (!) vollständig auszulöschen. 
Das hebt den Holocaust aus allen anderen Genoziden heraus, und macht ihn unvergleichbar. Jeder Vergleich ist eine Verharmlosung, auch das Anzweifeln der Singularität! Dass die Nazis auch Sinti, Roma, Schwule, geistig behinderte, politische Gegner und noch viele andere Gruppen als "lebensunwert" betrachteten und sie in das System zum industriellen Massenmord miteinbezogen, ändert daran absolut nichts. 
Natürlich: etwas über 10% der in Auschwitz ermordeten Menschen waren Nicht-Juden. Aber welcher Erbsenzähler trennt denn bitte bei dieser Dimension des industriellen Massenmords zwischen Juden, deren Ermordung "Holocaust" heisst, und Nicht-Juden, deren Ermordnung NICHT "Holocaust" heisst? Hat das auch nur irgendeinen Einfluss auf den Grad des Verbrechertums des Regimes? Ist nicht das eigentliche Verbrechen die Selektierung dessen, wer gewissenlos umgebracht werden darf, und wer nicht?

Was, wenn die Nazis den Krieg gewonnen hätten? Wen würden wir heute jagen, nachdem es im dann existierenden Deutschland keine Juden, Sinti, Roma, Schwule, Kommunisten, Sozialisten, Christen, Gewerkschafter, Russen, Polen, Freimaurer, Zeugen Jehovas, Schriftsteller und "entartete" Künstler mehr gäbe? Wir würden nicht bloggen, sondern im Ural Wache schieben...und Jagd machen auf Rothaarige, Radsportler, Fans von Lady Gaga und Linkshänder! Oder auf sonst wen!

Das sind praktische Aspekte, die Wippermann auf seiner abgehoben historisch-philosophischen und laborhaften Denkebene komplett unberücksichtigt lässt. Im Labor können wir zeigen, dass 1 und 1 gleich 3 ist, dass Wasser bergauf fliesst, und dass man einen Gegenstand von A nach B beamen kann. Aber Labor ist nicht Praxis!

Der Mann braucht Erdung. Wir empfehlen mal den Besuch in einer KZ-Gedenkstätte. Gleich welcher. Hauptsache raus aus dem Elfenbeinturm. 

So long

Der Falke


P.S.: Wir schreiben über uns selbst, dass wir frei von Dogmen sind. Vielleicht kann unsere Haltung zur Singularität der NS-Verbrechen als "dogmatisch" interpretiert werden. Aber für uns ist das kein Dogma. Sondern eine beweisbare Tatsache. Dogmen sind "ex cathedra" verkündet...WEIL sie nicht beweisbar sind.

Sonntag, 21. August 2011

Stürzenberger stürzt nach rechts

"Ethnopluralismus:" "Ausländer raus!" für Gebildete

Ja Servus,


manchmal sind es zunächst übergangene Details, die bei näherer Betrachtung grössere Zusammenhänge aufzeigen oder sogar auslösen können.

Heute war ein solches Detail ein Name in einer Artikelattrappe von "Politically Incorrect". Der PI-"Autor" Michael Stürzenberger (aka "byzanz") liess sich mal wieder - wie originell! - mit üblichem Geschwurbel über den Islam aus. Anlass war die ZDF-Serie über den "Heiligen Krieg", für die die rührige ZDF-Geschichtsredaktion unter Prof. Dr. Guido Knopp verantwortlich zeichnet.




Originalausriss

Über das Inhaltliche des PI-Artikels wollen wir hier gar keine Worte verlieren. Das würden wir nur tun, wenn uns Stürzenberger mit etwas neuem überraschen würde. Mit etwas anderem als seiner üblichen und offenbar pathologischen Islamophobie. Nein, es geht uns hier um die Art, wie Prof. Dr. Knopp niedergemacht werden soll. 

Das tut "byzanz" nämlich, indem er sich des Urteils eines -hört, hört!- Historikers, sogar eines etablierten und bekannten Historikers, bedient. Der 2007 verstorbene Werner Maser hatte zu Lebzeiten Kritik an Knopps Arbeit geäussert. 

Werner Maser, 1922 - 2007

Und diese Kritik an Knopp, zudem Masers ehemaliger Schüler, nennt Stürzenberger "vernichtend".

"Naja", denkt sich der geneigte Leser: "wenn ein Historiker über den bundesweit so bekannten Prof. Knopp ein schlechtes Urteil fällt, und dieser Historiker sich als dessen 'Lehrmeister' herausstellt, dann muss ja an der Kritik auch was dran sein." Stimmt, sollte man meinen.


Aber:
So wie Stürzenberger Werner Maser zu Rate zieht, um Knopp einzuordnen, 
ziehen WIR jetzt Werner Maser zu Rate, um Stürzenberger einzuordnen. 


Werner Maser war Historiker, soviel lassen wir mal stehen. Aber mit zunehmendem Alter näherte er sich immer mehr geschichtsrevisionistischen Positionen an. Man stufte ihn in Rezensionen seiner Werke als "Nationalkonservativen" ein, der bestrebt war, das Hitler-Bild zu relativieren. Die sehr konservativen  Ideen nicht gerade abgeneigte "Welt" rückte Maser immerhin in die Nähe des verurteilten Holocaustleugners David Irving, und schrieb in ihrem Nachruf auf Maser: 
"...Allerdings folgte Maser seit Mitte der siebziger Jahre dem Weg Irvings zum Geschichtsrevisionismus. Sein Buch über das "Tribunal der Sieger" enthielt bereits zweifelhafte Thesen; 1977 machte er sich für den angeblichen"Hitler-Sohn" Jean-Marie Loret stark. Er brachte sogar die Nachfahren von Hitler-Verwandten dazu, ihn zum "Nachlassverwalter" des "Führers" zu ernennen - obwohl das Bayerische Finanzministerium das Hitler-Erbe verwaltet. [...]
Mit seinen Büchern "Der Wortbruch" (1994) sowie "Fälschung, Dichtung und Wahrheit über Hitler und Stalin" (2004) verließ Maser dann jedoch endgültig den Boden der querdenkerischen, aber produktiven Zeitgeschichte...."
Masers Bücher erscheinen in Verlagen wie zB dem "Bublies-Verlag". In diesem Verlag erscheinen beispielsweise auch "Werke" wie

- Karl Dönitz: "Mein soldatisches Leben"
- Wilhelm Keitel: "Generalfeldmarschall und Chef des Oberkommandos der Wehrmacht"
- Artur Axmann: "Hitlers letzter Reichsjugendführer erinnert sich"
- Gerd Schultze-Rhonhof: "Der Krieg, der viele Väter hatte"
- Andreas Molau: "Alfred Rosenberg - Der Ideologe des Nationalsozialismus" (Molau ist ehemaliger NPD-Bundestagskandidat)

Zur Erläuterung der beiden Zeitgenossen: 
Schultze-Rhonhof ist ein ehemaliger General der Bundeswehr. Er vertritt in seinem Buch unter anderem eine Mitschuld Polens am 2. Weltkrieg, und inspirierte so wohl Erika Steinbach zu dem Satz, dass sie nichts dafür könne, dass Polen schon vor den Deutschen mobilgemacht habe. Was wiederum sehr deutlich von der eher konservativen „Welt“ geradegerückt wurde. 
Die seriöse Geschichtsforschung hat Schultze-Rhonhofs Arbeitsweise in der Luft zerrissen: Rainer F. Schmidt wies in der FAZ anlässlich eines weiteren Buches Schultze-Rhonhofs darauf hin, dass er die „gesamte intensive Forschung zu diesem Komplex“ ignoriert habe und sich „auf höchst zweifelhafte Literatur“ stütze. Hierbei bediene Schultze-Rhonhof „Klischees, die von rechtsradikaler Seite hochgehalten“ würden.

In einem programmatischen Aufsatz für die hauseigene Zeitschrift "wir selbst" fabulierte Verlags-Inhaber Siegfried Bublies über den "Ethnopluralismus", welcher ihm offenbar sehr wichtig ist. Unter dem Begriff Ethnopluralismus versteht man eine zentrale Ideologie der "Neuen Rechten". Sie stellt dem biologistischen Rassismusbegriff den "Kulturrassismus" gegenüber, und kommt ohne „negativ belastete“ Begriffe wie „Rasse“ oder „Lebensraum“ aus. Kritiker verstehen das als sozialdarwinistischen "Rassismus ohne Rassen". Ethnopluralismus steht für eine Trennung von "Völkern, Rassen und Kulturen“, mithin also für eine Art „Kultur-Apartheid“: „Jeder soll bleiben, wo er ist!“. 

Oder kurz gesagt: "Ethnopluralismus" ist der 
intellektuelle Euphemismus für „Ausländer raus!“

Soviel zum Thema Maser.

Was lernen wir daraus?

1) Stürzenberger ist ein Geschichtsrevisionist von ganz weit rechtsaussen
Lieber Herr Stürzenberger: wer wie Sie einen Historiker wie Werner Maser zu Rate zieht, um Guido Knopp zu diskreditieren, weil der es wagt, über den Islam eine andere Meinung zu haben als Sie, der tut damit nur eines: er diskreditiert sich selbst.
Ihr Weltbild ist für eine Demokratie viel zu weit rechts, sonst wäre einer wie Maser für Sie keine historische Kompetenz. Wir fragen uns, wie Sie sich überhaupt in die CSU verirren konnten, die doch eigentlich auf dem Boden der Freiheitlich Demokratischen Grundordnung steht. Denn: das tun Sie nicht.

2) Stürzenberger recherchiert schlampig
Oder, und das wäre ein alternativer Erklärungsansatz: Sie haben Knopps Doku gesehen, und sich darüber aufgeregt, dass er nicht, wie Sie das getan hätten, „den Islam“ als Wurzel allen Übels hingestellt hat. Und da haben Sie auf die Schnelle im Internet was gesucht, was man gegen Knopp verwenden kann. Und Werner Maser gefunden, und seine Aussagen verwendet, ohne den Hintergrund zu beleuchten.

Also, lieber Herr Stürzenberger: Sie haben die Wahl. Sind sie ein neurechter Geschichtsrevisionist, oder sind Sie einfach nur ein schlampiger Autor? Wahrscheinlich beides.

Und wissen Sie was, Herr Stürzenberger? Sie sind gar kein Christ. Warum? Nun, das ist einfach.

Für einen Christen sollte die Bergpredigt Maßstab sein, die Nächsten- und Feindesliebe des überzeugten Menschensohnes Jesus Christus. Wenn eines Tages wirklich Deutschland die Scharia übernehmen sollte und „der böse Moslem“ kommt, um Sie aus Ihrem Haus zu werfen und in die Sklaverei zu verkaufen, dann müssten Sie ihm auch noch Ihre Garage anbieten. UND das Haus Ihrer Eltern! 

DAS will Jesus Christus von Ihnen: „den Islam“, Ihren Feind, lieben, und immer auch die andere Wange hinhalten. Da passt es für einen Christen nicht, wenn man wie Sie hetzt, diskreditiert, verleumdet oder gar wie der visionserleuchtete evangelikale US-Prophetenjünger Merkle/Mannheimer zur Gewalt aufruft. 

Es sei denn, es erscheint eines Tages die Bibel in der Stürzenberger-Mannheimer-Übersetzung. Da werden die Gebote der Feindes- und Nächstenliebe dann fehlen, nicht wahr?

So long

Der Falke







PS: Natürlich gibt es auch Kritik an Guido Knopp. Wir sind ja eine Demokratie. Aber diese Kritik ist ganz anders gelagert. Und viel kompetenter.


PPS: Ein Gruss an Patrick Gensing.



Mittwoch, 3. August 2011

Na endlich: „PI-news.net“ ist beim puren Rassismus angekommen

Ja Servus,


von wegen „Wächter der Freiheit“ und „demokratisch“: Da erscheint bei PI grad ein Artikel, den selbst einige der sonst als „rassistischer Mob“ bekannten Kommentatoren für „rassistisch“ und „Ku-Klux-Clan-like“ halten.

PI kritisiert die Neukonzeption des Spiderman-Comics. Die Hauptfigur soll vom „weissen Peter Parker“ zum „Schwarz-Latino-Mischling Miles Morales“ werden. Das ist ja ungeheuerlich! Das ist ja der pure „Rassismus“: nämlich der Rassismus der „politisch-korrekten Gutmenschen“ gegen die immer weniger werdenden "Weissen". Man sorgt sich im Artikel auch schon um die Geburtenrate der "weissen" in den USA...WO hab ich sowas ähnliches schon mal gelesen?!?!? 
Und aufgezeigt wird diese „Tendenz“ mit dem Hinweis auf die tragende Rolle des afro-amerikanischen Schauspielers Morgan Freeman im Robin Hood-Film von vor 20 Jahren (!!). Wenn es noch eines Beweises für Paranoia bedurft hätte: da isser nu endlich!


Aber:
Schön, zu sehen, dass nicht bei allen PI-Lesern Hopfen und Malz verloren erscheint. Einige wehren sich doch heftig gegen diesen Artikel, wenn sie auch oft im Ton gegenüber Muslimen unverändert aggressiv und verächtlich bleiben.  Die immer öfter erscheinenden Artikel gegen Atheisten, Schwule und Migranten allgemein, ob muslimisch oder nicht, werden ebenfalls kritisiert. Ein Leser schreibt sogar, dass man sich nicht wundern müsse, dass die Leserschaft von PI ob dieser „Neuausrichtung“ derzeit schrumpfe.
Wobei ich mich erinnern kann, dass man ja auch die Kritik am Islam nicht zuletzt an seinem Umgang mit Homosexuellen festmacht - aber warum dann auf PI immer wieder gegen Schwule gehetzt wird, bleibt das Geheimnis der Autoren.

Kürzlich erschien sogar ein Artikel „Pro Piusbruderschaft“: ja, genau, das sind die, die dem verurteilten Holocaustleugner Williamson Unterschlupf bieten.

Es scheint, als ob bei PI das gleiche Phänomen um sich greife, wie in der Deutschen Politik: die Entfremdung der „Führung“ von der „Basis“.

Mal gut, dass es PI gibt. Noch.


So long


Der Falke